Anwaltskosten

Erfolgshonorar (Anwaltskosten)

Die Vereinbarung eines Erfolgshonorares oder eines Anteils an dem Betrag, der dem Mandanten zugesprochen wird, ist sicher eine sehr ehrliche Variante . Nur beim einem Honorar auf Erfolgsbasis sitzt der Anwalt mit im Boot und der Kunde, also Sie können sicher sein, dass man sie nicht in aussichtslose Fälle hinenbugsiert nur um Honorar zu verdienen. Honorar für anwaltliche Vertretung= Anwaltskosten

Um sich dieser Logik nicht stellen zu müssen behaupten viele Anwälte daher ein Erfolgshonorar wäre unzulässig. Sollten sie diesem Einwand begegnen wissen sie mit wem sie es zu tun haben. Eine weiter BEhauptung ist es dürfe mit dem Anwalt auch kein geringeres Honorar vereinbart werden als es die spanischen Orientierungsrichtlinien oder das RVG vorsehen, auch diese Schutzbehauptung lässt klar erkennen welche Interesse dieser Rechtsvertreter verfolgt.

Vereinbarung einer Vergütung: Mandant und Rechtsanwalt können folgende Vergütungsmodelle vereinbaren:

Vergütungsvereinbarung auf Stundenbasis

Bei der Vergütung auf Stundenbasis erhält der Rechtsanwalt pro Arbeitsstunde einen bestimmten Stundensatz. Hierbei bleibt der Streitwert der Sache unberücksichtigt.
Die Kanzlei bietet die Vereinbarung eines Stundenhonorars in der Regel an, wenn der Beratungsbedarf über eine erste Orientierung hinausgeht. Die Höhe des Stundensatzes wird gemeinsam mit dem Mandanten nach Art und Schwierigkeit der Sache bestimmt. (in der Regel 30€ -100€ ) 
Die Vereinbarung einer Abrechnung auf Zeitbasis bringt für ehrliche Anwälte und Mandanten Vorteile mit sich. Sie als Mandant können sich auch mit kleineren Probleme an uns wenden, ohne befürchten zu müssen, hohe Rechungen zu erhalten weil der Streitwert hoch ist. Der Anwalt kann sich losgelöst von der Rentabilität einer Angelegenheit mit Ihrem Problem befassen.

Pauschalvergütung

Eine transparente Abrechnungsmethode ist die Pauschalvergütung, also Vereinbarung einer festen Pauschale für einen bestimmten Auftrag. Diese bei Mandanten beliebte Abrechnungsmethode hat den Vorteil, dass der Mandant hier von vornherein weiss, welche Kosten auf ihn zukommen.
Pauschalvergütung bieten Kanzleien meist nur  dort an, wo abschätzbar ist, welcher Aufwand für den Rechtsanwalt voraussichtlich entstehen wird.
Ferner kann eine feste Monatspauschale (z.B. bei Beraterverträgen) vereinbart werden. Durch die Zahlung des Pauschalbetrages sind sämtliche außergerichtliche Tätigkeiten abgegolten.